25. Juni 2026. Beim Klimaaktionstag im Lübecker Katharineum führten wir zwei Workshops zum Thema „Klimaschutz und Menschenrechte“ durch. In den Workshops bereiteten die Schüler:innen Oxford-Debatten zu zwei Thesen vor und führten anschließend diese Oxford-Debatten durch. DIe beiden Thesen lauteten:
Die Staaten, die historisch das meiste CO2 emittiert haben, sind moralisch verpflichtet, für die Kosten für den durch den Klimawandel verursachten Schäden (z.B. durch Fluten, Hitzewellen und Dürren), in den Ländern und Regionen, die kaum CO2 emittiert haben, aufzukommen.
Auch wenn der Klimawandel ein sehr wichtiges Thema ist, müssen Straftaten der letzten Generation und der Klimakleber, wie Sachbeschädigung und die geplante Unterbrechung des Straßenverkehrs, mit aller Härte des Gesetzes verfolgt werden.
Bei den Oxford-Debatten wird für jede These eine Pro- und eine Kontra-Gruppe gebildet, die ihre Position mit einem Anfangsstatement vorstellen und anschließend in der Debatte mit Argumenten verteidigen muss. Dabei soll die zugeteilte Position möglichst gut argumentativ vertreten werden, auch wenn jemand persönlich eine andere Meinung hat. Anschließend berurteilen die Zuhörenden, welche Gruppe ihre Position argumentativ überzeugender vertreten hat. Ziel der Debatte ist es, sich mit verschiedenen Positionen und perspektiven auseinanderzusetzen und durch einen Perspektivwechsel auch die eigene Position kritisch hinterfragen zu können, sowie kritisches Denken und Argumentationsfähigkeit zu fördern.
Das Feedback der Schüler:inen zeigte, dass Inhalt und Format des Workshops sehr gut angekommen sind.
